21 Thermomix Pesto Rezepte Frisch & Aromatisch
21 Thermomix Pesto Rezepte Frisch & Aromatisch

Pesto aus dem Glas? Bitte nicht. Wenn du einmal selbstgemachtes Pesto aus dem Thermomix probiert hast, kannst du das fertige Zeug aus dem Supermarkt schlicht vergessen. Ich mache das jetzt seit Jahren so, und ich sage dir: Der Unterschied ist riesig. Frische Kräuter, gutes Öl, ein paar Nüsse – und der Thermomix erledigt den Rest in unter zwei Minuten. Klingt fast zu einfach, oder? 🙂
Warum der Thermomix perfekt für Pesto ist
Wer schon mal versucht hat, Pesto im normalen Mixer hinzubekommen, kennt das Problem: Entweder wird alles zu flüssig, oder die Kräuter landen irgendwo an der Wand. Der Thermomix dagegen zerkleinert gleichmäßig und kontrolliert – du entscheidest, wie grob oder fein das Pesto werden soll.
Der Turbo-Modus ist dein bester Freund für grobe Texturen, und ein paar Sekunden auf Stufe 5–7 reichen für eine cremige, fast glatte Konsistenz. Kein Rühren, kein Nachstochern, kein Chaos. IMO ist das einer der unterschätzten Vorteile dieses Geräts.
Außerdem kannst du die Zutaten einfach roh hineinwerfen – keine Vorarbeit, kein Blanchieren nötig. Das macht die ganze Aktion wirklich schnell und alltagstauglich.
Die Grundlagen: Klassisches Basilikum-Pesto alla Genovese
Bevor wir zu den kreativen Varianten kommen, schauen wir uns kurz das Original an. Klassisches Pesto alla Genovese besteht aus:
- Frischem Basilikum (möglichst junge Blätter)
- Parmigiano Reggiano oder Pecorino
- Pinienkerne (geröstet für mehr Tiefe)
- Knoblauch
- Hochwertigem Olivenöl extra vergine
- Meersalz
Im Thermomix gibst du alles hinein, startest mit 3 Sekunden auf Stufe 7, schaust wie’s aussieht, und wiederholst das bei Bedarf. Fertig. Wirklich.
Das Geheimnis liegt in der Qualität der Zutaten – kaufe das beste Olivenöl, das du dir leisten kannst, und benutze frischen Parmesan, keinen aus der Tüte.
21 Thermomix Pesto Rezepte im Überblick
1. Klassisches Basilikum-Pesto
Der Klassiker, immer zuverlässig, immer lecker. Mit frischem Basilikum aus dem Garten wird es noch besser. 5 Sek. / Stufe 7 – fertig.
2. Rucola-Pesto mit Parmesan
Rucola bringt eine herrliche Schärfe mit. Wer Pesto mag, das ein bisschen Charakter hat, liegt hier genau richtig. Dazu Pinienkerne und Zitronensaft – das ist eine Kombi, die wirklich funktioniert.
3. Sonnengetrocknetes Tomaten-Pesto
Tiefe, süßlich-säuerliche Aromen – dieses Pesto macht aus einer einfachen Pasta ein Restaurantgericht. Sonnengetrocknete Tomaten in Öl, Basilikum, Knoblauch, Mandeln. Alles rein, kurz mixen, fertig.
4. Petersilien-Pesto mit Walnüssen
Petersilie ist unterschätzt. In Pesto-Form entfaltet sie ein würziges, frisches Aroma, das wunderbar zu Fisch oder gegrilltem Gemüse passt. Walnüsse machen es cremiger und günstiger als Pinienkerne.
5. Spinat-Pesto
Ein tolles Alltagspesto, das auch für Kinder geeignet ist. Mild, grün, nährstoffreich. Spinat + Cashews + Parmesan + Knoblauch – das schmeckt selbst Menschen, die normalerweise kein Spinat essen.
6. Bärlauch-Pesto
Saisonal, aber unglaublich aromatisch. Wer im Frühling Bärlauch bekommt – frisch gesammelt oder vom Markt – sollte unbedingt dieses Pesto machen. Es hält sich im Kühlschrank gut eine Woche. FYI: Bärlauch und Maiglöckchen sehen sich ähnlich – bitte beim Sammeln aufpassen!
7. Minze-Pesto mit Pistazien
Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber absolut fantastisch. Diese Kombination passt besonders gut zu Lammgerichten oder als Dip. Pistazien bringen eine buttrige Note rein, die Minze für Frische sorgt.
8. Koriander-Pesto mit Limette und Erdnüssen
Das ist das Pesto, das deine Pasta plötzlich nach Asien schickt. Mit Limettensaft, frischem Koriander und gerösteten Erdnüssen bekommst du ein Pesto, das zu Reisnudeln oder Zoodles wunderbar passt.
9. Rote Bete Pesto
Knallig rot, cremig, leicht erdig. Rote Bete (gekocht oder aus dem Vakuumbeutel) mit Walnüssen, Zitrone und etwas Meerrettich. Dieses Pesto macht optisch und geschmacklich was her.
10. Grünes Erbsen-Pesto
Frische oder tiefgefrorene Erbsen, Minze, Parmesan, Olivenöl – das ist ein Frühlingspesto, das man gut und gerne löffelweise essen könnte. Auf geröstetem Brot? Ein Traum.
11. Avocado-Pesto
Cremig, reich, sättigend. Avocado macht das Pesto butter-weich und gibt ihm eine völlig andere Textur. Kombiniere es mit Limette und Koriander für ein mexikanisch inspiriertes Pesto – total vielseitig.
12. Kürbiskern-Pesto mit Thymian
Herbstliches Comfort-Pesto. Geröstete Kürbiskerne, Thymian, Knoblauch, Olivenöl, Parmesan. Das passt zu Pasta, aber auch als Aufstrich auf Vollkornbrot. Wenn draußen die Blätter fallen, willst du genau das auf dem Tisch haben.
13. Macadamia-Pesto mit Zitronenverbene
Wer beim Pesto gerne etwas Ausgefallenes probiert, liegt hier richtig. Macadamia-Nüsse sind cremig und mild, Zitronenverbene bringt ein elegantes Aroma. Das klingt fancy – ist aber simpel zu machen.
14. Kapern-Pesto
Für alle, die es salzig und intensiv mögen. Kapern, Olivenöl, Petersilie, Knoblauch, Zitrone – dieses Pesto schreit nach gegrilltem Fisch oder als Sauce zu Ofengemüse. Weniger Parmesan hier, dafür mehr Würze durch die Kapern selbst.
15. Brokkolini-Pesto
Ja, wirklich – Brokkolini als Pesto-Basis. Leicht gedämpft, dann mit Mandeln, Knoblauch und Parmesan gemixt. Das Ergebnis ist eine herzhafte grüne Paste, die perfekt zu Vollkornnudeln passt und gleichzeitig Gemüse in die Mahlzeit schmuggelt. :/
16. Paprika-Pesto (Romesco-Style)
Geröstete rote Paprika, Mandeln, Knoblauch, Tomaten – das ist eine katalanische Klassiker-Kombination. Im Thermomix wird daraus schnell ein rauchig-süßes Pesto, das zu gegrilltem Fleisch oder als Dip einfach unschlagbar ist.
17. Lavendel-Walnuss-Pesto
Mutig? Ja. Lecker? Absolut. Ein Hauch getrockneter Lavendel in Kombination mit Walnüssen und Basilikum ergibt ein Pesto mit einem ganz besonderen Charakter. Nicht für jeden Gaumen, aber wer es mag, liebt es.
18. Mangold-Pesto mit Zitronen und Pinienkernen
Mangold wird oft vergessen, aber er macht ein mildes, leicht bitteres Pesto, das durch Zitrone wunderbar aufgehellt wird. Perfekt für Pasta mit frischen Kirschtomaten – das ergibt ein einfaches, elegantes Gericht.
19. Schwarzkohl (Cavolo Nero) Pesto
Das Toskana-Pesto. Schwarzkohl, Olivenöl, Knoblauch, Parmesan – intensiv, leicht bitter, unglaublich aromatisch. Das passt zu robusten Nudeln wie Pappardelle oder Rigatoni.
20. Nussfreies Basilikum-Pesto (Allergikerfreundlich)
Nicht jeder verträgt Nüsse – und das ist vollkommen okay. Mit Sonnenblumenkernen oder Hanfsamen als Ersatz bekommst du ein Pesto, das genauso cremig und lecker ist. Ideal auch für Schulbrote von Kindern.
21. Kräuter-Mix-Pesto (Reste verwerten)
Das letzte Rezept ist mein persönliches Lieblingsrezept für Montage: alle Kräuter, die noch im Kühlschrank sind, rein damit. Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, ein bisschen Rucola – alles zusammen mit Olivenöl, Parmesan und Nüssen nach Wahl. Jedes Mal anders, jedes Mal gut.
Tipps für das perfekte Pesto aus dem Thermomix
Die richtige Konsistenz hinbekommen
Das ist eigentlich die einzige Frage, die beim Pesto-Machen wirklich zählt: wie grob soll es sein? Hier die Faustregel:
- Grob & rustikal: 2–3 x Turbo-Taste kurz antippen
- Mittel & klassisch: 3–5 Sek. / Stufe 6–7
- Fein & cremig: 8–10 Sek. / Stufe 7–8
Schau nach jedem Durchgang rein und korrigiere bei Bedarf. Einmal zu lang gemixt – und du hast Kräuterbrei. Das will keiner.
Das richtige Öl macht den Unterschied
Olivenöl ist beim Pesto kein Ort zum Sparen. Ein gutes kaltgepresstes Öl extra vergine bringt Fruchtigkeit und Tiefe, die günstiges Öl einfach nicht hat. Wenn du Pesto häufig machst, lohnt sich der Kauf in größeren Mengen – das spart langfristig Geld.
Haltbarkeit und Lagerung
Selbstgemachtes Pesto hält sich im Kühlschrank 5–7 Tage, wenn du eine dünne Schicht Olivenöl darüber gibst (die verhindert Oxidation). Für längere Lagerung einfach portionsweise einfrieren – in Eiswürfelbehältern funktioniert das wunderbar.
Häufige Fehler beim Pesto machen (und wie du sie vermeidest)
Kennst du das Gefühl, wenn das Pesto irgendwie nicht so schmeckt wie erwartet? Meistens liegt’s an einem dieser Punkte:
- Zu viel Knoblauch: Ein Zeh reicht oft schon. Knoblauch dominiert schnell.
- Kräuter nicht trocken: Nasse Kräuter machen das Pesto wässrig. Gut trockentupfen vorher.
- Parmesan zu früh mixen: Parmesan am Ende unterheben, nicht mitpürieren – sonst wird’s pastös.
- Zu lange mixen: Pesto soll Textur haben, keine glatte Soße sein.
- Schlechtes Öl: Wie gesagt – das Öl ist der halbe Geschmack.
Pesto-Verwendung: Mehr als nur Pasta
Das größte Missverständnis über Pesto ist, dass es nur auf Nudeln gehört. Falsch gedacht! Hier ein paar Ideen, wie du Pesto noch einsetzen kannst:
- Als Brotaufstrich (besonders Bärlauch- oder Tomatenpesto)
- Als Marinade für Hähnchen oder Fisch
- In Suppen als Einlage (klassisch: Minestrone mit Pesto)
- Auf Pizza statt Tomatensauce
- Als Dip zu Rohkost oder Grissini
- In Wraps und Sandwiches für mehr Geschmack
Fazit: Pesto selber machen lohnt sich immer
Wer einen Thermomix hat und noch Pesto aus dem Glas kauft – nun ja, jetzt weißt du, wie’s besser geht. 21 Rezepte bedeutet, du kannst fast jeden Tag eine andere Variante ausprobieren, ohne dass dir die Ideen ausgehen.
Das Schöne am selbstgemachten Pesto ist die totale Freiheit: du bestimmst die Intensität, die Textur, die Zutaten. Kein Konservierungsmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Kram, den du nicht kennst.
Fang mit dem Klassiker an – und dann mach einfach weiter. Das Kräuter-Mix-Pesto aus Resten wird schnell dein Wochenliebling werden, versprochen. Jetzt ab in die Küche!







